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Eine kleine Auswahl der Stellungnahmen zur Schließung
"Die Schließ8ng des Hauses Dominikus in Schlehdorf
macht mich sehr betroffen. Denn Schlehdorf war nicht nur für die engere
Region, sondern auch für "Nordlichter" ein Ort, der mit seinem
Kursangebot zur Anreise lochte (selbst aus mehr als 800 Kilometer
Entfernung). Ich bedauere, dass die Missionsdominikanerinnen mit der
Schließung des Gäste- und Kurshauses auch ihre Möglichkeiten arg
beschneiden, die eigene Identität zu leben: Ohne die Öffnung nach außen
hin, ist ihr Apostolat wohl kaum in so lebendiger und weitreichender
Form zu leben wie bisher. Aber gerade die heutigen Zeit braucht so
lebendiges Zeugnis, Wegweisung und Ermutigung, auch dem eigenen Alltag
eine spirituelle Prägung zu geben. So bleibt mir nur, all denen zu
danken, die durch ihr Engament und Zeugnis das Haus Dominikus zu einem
Kraftquell machten, der mir über viele Jahre Nahrung schenkte."
Ursula Klene, Damm
"Mit großer Bestürzung mussten wir erfahren, dass das Haus Dominikus
sehr rasch geschlossen werden soll. Wir sind seit 2003 regelmäßig mit
Kursen in diesem wunderbaren Haus vertreten und gehören inzwischen
auch dem Freundeskreis an. Wir haben im Laufe der Jahre sehr die
Offenheit und die tätige Nächstenliebe durch die Dominikanerinnen
schätzen gelernt und sehen die Arbeit dieses Hauses als eminent
wichtigen Beitrag, Kompass für christlich gelebte Werte zu sein und die
Spiritualität im Christentum zu stärken. Dieser lebendige Geist des
Hauses hat allen Kursen eine besondere spirituelle Fülle verliehen. In
einer Zeit, in der die Ausrichtung nach inneren Werten immer mehr an
Bedeutung gewinnt, ist es ein wichtiger Auftrag an die christliche
Kirche, in dem Orchester der verschiedenen Weltreligionen mitzuspielen,
um ein gutes Gleichgewicht zu den inzwischen häufig eröffneten Häusern
der anderen Religionen zu erreichen. Durch das Wirken im Haus Dominikus
wurden und werden soziale und geistige Netzwerke etabliert, die den
Menschen christliche und spirituelle Impulse geben, die Pflege von
Gemeinschaft ermöglichen und damit für die Region eine unverzichtbare
Institution darstellen. Wir befürworten auch im Namen unserer vielen
Kursteil- nehmerInnen nachdrücklich den Erhalt des Hauses Dominikus."
Gudrun und Roland Brandstetter, Holzkirchen
"Unsere Mitarbeiter bedauern sehr, dass Sie Ihr Seminarhaus schließen.
Diese Information löste bei allen Teilnehmer, die im März bei Ihnen die
Fortbildung machten, Betroffenheit und Bedauern aus. Alle haben sich in
ihren hellen, freundlichen Räumen und der überaus freundlichen Aufnahme
sehr wohl gefühlt und bedauern, dass dieser Beschluss gefasst wurde."
Lebenshilfe Bad Tölz-Wolfratshausen gemeinnützige GmbH
Liebe Schwestern Angela und Hanna, liebe Frau Liebl,
meine Frau und ich haben von Frau Song erfahren, dass unser Taiji-Kurs
diesen September wohl zum, letzten mal bei Ihnen sein darf, weil Sie
dann das Gästehaus schließen.
Das hat nicht nur uns beide, sondern auch viele andere, die Ihr
Gastfreundschaft genießen durften, tief betroffen gemacht.
Abgesehen vom Eigennutz - wir verlieren ungern diesen wunderschönen
Seminarort, die ruhigen und stilvollen Räumlichkeiten, den wunderschönen
Garten, und die wirklich tolle Lage direkt am Kochelsee, da wo er am
schönsten ist, von der einzigartigen Atmosphäre in Ihrem Haus will ich
gar nicht reden - verstehen wir nicht so ganz wie es dann weitergehen
soll mit dem Kloster, mit Ihnen, mit dem Kloster Schlehdorf.
Lässt man so ein Gebäude leerstehen, dann beginnt es nach kurzer Zeit zu
"verfallen". Die unbewohnten Zimmer werden nicht mehr gelüftet,
unzureichend geheizt und beginnen zu schimmeln, etc. Geheizt werden muß
sowieso, damit nichts einfriert, ...
Uns erscheint von außen der zusätzliche Aufwand für eine Bewirtschaftung
(Catering durch das Altersheim, Zimmerreinigung, Heizung der vermieteten
Räume Zimmer im Winter, etc.) kalkulierbar. Ihre Preise bisher waren
sehr moderat, so dass nötigenfalls auch eine Erhöhung zu verantworten
ist.
Natürlich redet man sich als jemand von außen leicht. Sie haben sicher
die Situation gründlich überdacht und nicht aus einer Tageslaune heraus
entschieden.
Wir wollen auf jeden Fall sagen, dass wir traurig darüber sind, dass
dieser September, der letzte sein soll, den wir bei Ihnen verbringen.
Liebe Grüße aus München
Oliver Wittig (+Karin Mengele)
Sehr geehrte Sr. Hanna, liebe Sr. Angela und liebe Frau Liebl,
mit großem Bedauern habe ich die Schließung des Bildungshauses zur
Kenntnis genommmen. Es schmerzt besonders, da das Kloster für viele
meiner Lekorinnen und Lektoren und auch für mich ein geistlicher Ort und
eine Heimat waren. Viele gute Erinnerungen verbinden sich damit.
In herzlicher Verbundenheit Grüße nach Schlehdorf
Erich Schenkel
Ordinariat München
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